12.11.2020 | Familienzentrum Annaberg e.V. mit neuer Hotline

CoronaMitglieder

„Familien brauchen Rituale, Sicherheit und Strukturen im Alltag. Dies alles ist auch jetzt wieder unsicher und Existenzängste treiben die Menschen um“, berichten Frau Warnat-Lehker und Frau Hiller vom Familienzentrum Annaberg e.V., das auch Mitglied der eaf Sachsen ist, dem Internetportal blick.de.

Das Familienzentrum kann auf seine Erfahrungen aus dem Frühjahr bauen und hat seine Arbeit wieder umgestellt. Zusätzlich ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr sowie Freitag 8 bis 12 Uhr eine Hotline für Familien geschaltet, die unter der Nummer 03733/23276 erreicht weden kann.

Weitere Informationen zu den aktuellen Regelungen finden Sie hier.

AKTUELLE HINWEISE ZU COVID-19

Corona

Bund und Länder haben neue Kontaktbeschränkungen beschlossen. Dieser „Lockdown Light“ gilt seit dem 02. November 2020. Die Corona-Schutz-Verordnung für den Freistaat Sachsen finden Sie hier [PDF].

Mit Hilfe der unten stehenden Links können Sie sich schnell über neueste Nachrichten, aktuelle Maßnahmen, Hilfsangebote und Hintergründe informieren.
Dieser Beitrag wird regelmäßig angepasst und aktualisiert.

Die Landeskirche richtet sich mit einer Mitteilung an Haupt- und Ehrenamtliche: Als Kirche jetzt für Menschen da sein.

Aktuelle Informationen der Bundesregierung finden Sie hier.

Informationen zur Corona-Warn-App finden Sie hier.

Der Freistaat Sachsen informiert über Neuigkeiten und Maßnahmen hier.

Über den Medienservice Sachsen findet man schnell die neuesten Mitteilungen aus dem Freistaat zum Thema.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) stellt auf diesen Seiten aktuelle und fachlich gesicherte Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankung Covid-19 bereit.

Das Robert-Koch-Institut informiert regelmäßig über aktuelle Fallzahlen und Entwicklungen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO bietet umfassende Aufklärung rund um das neuartige Coronavirus. Sie greift auch die aktuell weite Kreise ziehenden Fake News auf und bietet faktenbasierte Informationen. Bitte informieren Sie sich, bevor Sie Beiträge ungeprüft teilen. Die WHO hat auch einen WhatsApp-Kanal für Informationen eingerichtet. Die Seiten sind auf Englisch.

Tagesaktuelle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit.

Das Team Sachsen ist eine Initiative der sächsischen Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst in Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. Auf der Team-Sachsen-Seite kann man sich als freiwillige/r Helfer/in eintragen.

Auch die kassenärztliche Vereinigung informiert rund um das Virus, die Symptome von COVID-19 und gibt Hinweise für einen Arztbesuch. Die KV Sachsen bietet eine sehr umfangreiche Linksammlung.

Informationen des Auswärtigen Amtes.

Antworten auf Arbeits- und arbeitsschutzrechtliche Fragen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales.

Leider erhöht sich in dieser Ausnahmesituation auch der Bedarf an Hilfsangeboten. Scheuen Sie sich nicht davor, Hilfe zu suchen und in Anspruch zu nehmen:
Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen 0800 116 016
Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
Elterntelefon 0800 11 0 550
Kinder- und Jugendtelefon 116 111
Hilfetelefon sexueller Missbrauch 0800 22 555 30
Info-Telefon Depression 0800 33 44 533
Kein Kind alleine lassen – Soforthilfe in Zeiten von Corona

Informationen des Landeskirchenamtes:
Die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus in Deutschland führen zu erheblichen familiären Belastungen. Viele Menschen sind im Homeoffice oder können derzeit nicht arbeiten, die Betreuung von Kindern muss zu Hause realisiert werden, der Haushalt muss unter schwierigen Bedingungen organisiert werden, zunehmende familiäre Konflikte sind zu erwarten. Häusliche Gewalt ist eines der größten Gesundheitsrisiken für Frauen, aber auch Männer können von häuslicher Gewalt betroffen sein. Die Erfahrungen der Frauenhäuser, der Beratungsstellen und der Polizei zeigen, dass es zu Familienfeiertagen wie beispielsweise zu Weihnachten verstärkt zu Konflikten bis hin zu eskalierenden Situationen kommt. Aktuelle Berichte von Hilfsorganisationen und Polizei aus Wuhan in China während der Corona-Krise bestätigen einen erheblichen Anstieg an Fällen von häuslicher Gewalt und Hilfeanfragen.
Aus diesem Grund möchten wir auf das Hilfenetzwerk in Sachsen verweisen. Frauenschutzhäuser und -wohnungen können rund um die Uhr von Hilfesuchenden kontaktiert werden, die fast in allen Landkreisen Sachsen existieren. In Leipzig, Dresden und Plauen gibt es Schutzwohnungen für Männer. Die Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt beraten über weitere Hilfsangebote. Beispielsweise kann im Rahmen des Gewaltschutzgesetztes auch eine Wegweisung des Täters/der Täterin aus der gemeinsamen Wohnung erfolgen.
Hilfreiche Links:
Gewaltschutz Sachsen
Schutz- und Beratungseinrichtungen
Beratungsstellen (sortiert nach PLZ)

Die Bundesregierung informiert auf dieser Seite über Hilfsangebote und Maßnahmen zur Sicherstellung selbiger in dieser Ausnahmesituation für Familien.

Die Stadt Chemnitz hat Informationen rund um das Coronavirus und die städtischen Einrichtungen auf ihrer Webseite zusammengetragen.

Dresden bietet eine umfangreiche Liste an Info- und Hilfetelefonen. Bei den einzelnen Behörden kommt es zu Einschränkungen. Aktuelle Meldungen und Informationen zu den getroffenen Maßnahmen finden Sie hier.

Die Stadt Leipzig bietet Informationen rund um die Auswirkungen der Corona-Krise auf dieser Seite. Das Amt für Jugend, Familie und Bildung ergänzt das Bürgertelefon der Stadt Leipzig 0341 123-0 montags bis freitags im Zeitraum von 8 bis 18 Uhr mit Beratung zum Thema Kinder, Jugendlichen und Familien. Eltern, die Fragen zur Freizeitbeschäftigung für ihre Kinder haben, werden ebenso beraten, wie Familien, die Erziehungstipps benötigen. Die telefonische Beratung übernehmen erfahrene Fachkräfte aus den Bereichen Kita, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit. Auch zu Fragen der Unterstützung untereinander oder zum Umgang mit Situationen, in denen ein Kind unangemessen behandelt wird, kann man sich an die Hotline wenden. Denn auch die Nachbarsfamilie kann Unterstützung benötigen, wenn sie beispielsweise die aktuelle Situation überfordert und sich daher familienbezogene Probleme mit Kindern entwickeln.

Die Bundes-eaf bietet Links rund um „Coronavirus und Familienalltag“ für Fachkräfte, Familien und weitere Interessierte.

Bildrechte: www.medicalgraphics.de, Creative commons – Attribution-NoDerivatives 4.0 International (CC BY-ND 4.0)

28.10.2020 | Pressemitteilung der eaf Bund: Ausweitung der Kinderkrankentage auch für 2021

CoronaPressemitteilung

Die eaf begrüßt, dass Kinderkrankentage und der Unterstützungsbedarf von Familien mit Kindern im Plenum des Deutschen Bundestages Thema waren. Mit einem Gesetzentwurf und zwei Anträgen sucht die Opposition nach Lösungen für Familien, die mit den derzeitigen Ansprüchen auf Kinderkrankengeld und Entschädigungen voraussichtlich nicht gut durch die Pandemie kommen werden. In den kommenden Herbst- und Wintermonaten ist mit einer weiterhin deutlich erhöhten Belastung der Eltern zu rechnen, die kranke Kinder betreuen oder Schul- und Kitaschließungen auffangen müssen.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie hier.

14.10.2020 | Petition zur Verlängerung des Rettungsschirms für Kurkliniken

Corona

Helfen Sie mit, die Zukunft der Kurkliniken zu sichern! Die Diakonie Deutschland und der Evangelische Fachverband Frauengesundheit (EVA) haben gestern die Petition „Familien unterstützen. Rettungsschirm verlängern.“ gestartet. Denn viele Einrichtungen, die Kuren für Mütter, Mutter und Kind oder Vater und Kind anbieten, sind nach wie vor von pandemiebedingten Belegungsausfällen betroffen. Bis Ende September hatten sie dafür Ausgleichszahlungen erhalten – nun fallen diese weg und die Häuser bangen um ihre Existenz. Dabei sind Kuren für Mütter, Mutter und Kind oder Vater und Kind gerade jetzt wichtig, damit Eltern den anstrengenden Alltag unter Pandemie-Bedingungen bewältigen können.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Petition finden Sie hier.

12.06.2020 | Digitales Seminar: „Ich krieg‘ die Krise!“

CoronaWeiterbildung

Erleichtern gemeinsame Krisenerfahrungen den Dialog?

Mit der Deutung der aktuellen Situation als gesellschaftliche und individuelle Krise oder Chance gehen Menschen sehr unterschiedlich um. Mehr als bisher verblassen im Angesicht dieser neuen Herausforderung durch ein Virus jedoch die Unterschiede zwischen deutsch-deutschen Biografien. Erleichtern gemeinsame Krisenerfahrungen den Dialog?

Frauenmahl-DenkZeit bietet drei unterschiedliche Perspektiven auf unsere aktuelle Situation. Die Referentinnen teilen ihre persönliche Sichtweise und ermöglichen in kurzen Impulsvorträgen Bezüge zur erlebten Umbruchssituation der deutschen Wiedervereinigung. Dieser gesellschaftliche Umbruch versursachte durch seine Krisenhaftigkeit enorme Brüche in Berufsbiografien und Lebensentwürfen.

In der Tradition des Frauenmahls will die digitale Veranstaltung Frauen dazu auffordern, sich ihre Fähigkeiten zur Krisenbewältigung bewusst zu machen und sie mit anderen zu teilen.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Das Seminar ist eine Veranstaltung der Frauenarbeit der EVLKS, der Gleichstellungbeauftragten der EVLKS und der Evangelischen Akademie Meißen.

30.05.2020 | Familienfragen: Gesellschaftliche und politische Unterstützung für Familien

CoronaeafTVFamilienfragen

In dieser Folge der Interviewreihe ‚Familienfragen‘ der eaf Sachsen e.V. sprechen wir mit Nina Weimann-Sandig. Sie ist seit 2016 Professorin für Empirische Sozialforschung und Soziologie an der Evangelischen Hochschule Dresden. Es geht darum, wie Familien gesellschaftlich und politisch in der Corona-Zeit gestützt werden können. 

Quelle: sachsen-fernsehen.de.

22.05.2020 | Familienfragen: Sport in Zeiten von Corona

CoronaeafTVFamilienfragen

Die aktuelle Folge Familienfragen der eaf Sachsen e.V. bei Sachsen Fernsehen befasst sich mit „Sport, Bewegung, Prävention – Wie bleiben Familien in Coronazeiten in Bewegung?“ Dazu gibt Christian Dahms, Geschäftsführer beim Landessportbund Sachsen Auskunft.

Quelle: sachsen-fernsehen.de.

10.05.2020 | Familiensache bei RADIO PSR – Muttertag

CoronaInterview

Zu Muttertag war die Geschäftsführerin der eaf Sachsen, Eva Brackelmann, im Gespräch mit Friederike Ursprung von der RADIO PSR – Kirchenredaktion. Die Themen: Mütter sind systemrelevant & Rechtsanspruch auf Kuren.

Sie finden das Interview auf der Seite von RADIO PSR (09.05.2020: Mütter sind systemrelevant – Muttertag in Corona-Zeiten)

08.05.2020 | Familienfragen: Chancen der Krise für die evangelische Bildung

CoronaeafTVFamilienfragen

Die schrittweise Öffnung von Schulen ermöglicht nach und nach wieder mehr Schülern und Lehrkräften eine Rückkehr in ihren Schulalltag. Welche Herausforderungen beim Homeschooling aufgetreten sind und welche Veränderungen nach der Krise eintreten müssen, reflektiert Burkart Pilz, Mitglied des Vorstands der Evangelischen Schulstiftung.

Die Corona-Krise hat das Bildungswesen in Deutschland auf eine harte Probe für Schüler, Lehrer und Eltern gestellt. Kinder und Jugendliche haben sich nicht nur an eine neue Unterrichtsform und selbstständiges Arbeiten zuhause gewöhnen müssen, sondern auch an den Verlust eines kollektiven Miteinanders unter Schulkameraden und Freunden. “Evangelische Bildung funktioniert nicht ohne Nähe, der Gemeinschaftsaspekt ist für unser Bildungsverständnis unverzichtbar”, sagt dazu Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, Leiter des Dezernat III (Bereich Kinder, Jugend, Bildung und Diakonie) im Landeskirchenamt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen. Eine Öffnung der Schulen hält auch er für richtig und notwendig, um das Familienleben zu entlasten.

Durch die schnellen Unterstützungsangebote der Schulstiftung haben die 74 evangelischen Schulen in Sachsen und deren Träger ihre Schüler mit digitalen Tools bestmöglich weiterunterrichten können. Die Krise habe aber nicht nur gezeigt, dass die Struktur und Vernetzung untereinander auf einem guten Niveau seien, sondern auch auf neue Problemfelder aufmerksam gemacht. Die Interessen von Kindern müssten gesellschaftlich und auch in der Kirche stärker vertreten werden, damit sie sich als vollwertige Mitglieder fühlen könnten, so Burkart Pilz: “Wir müssen außerdem reflektieren, was in dieser Zeit mit uns als Menschen und auch mit uns als Kirche passiert ist. Ich würde mir wünschen, dass das soziale und diakonische Lernen wieder mehr in den Vordergrund gestellt wird.”

Quelle: sachsen-fernsehen.de.

04.05.2020 | Coronarchiv

Corona

Das coronarchiv ist eine Intitative u. a. der Universität Hamburg: „Im coronarchiv werden Eure Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur „Corona-Krise“ gesammlt. Warum? Weil im Zuge dieser Pandemie gerade sehr viel in und um uns herum passiert – und obwohl sie uns alle angeht, ist doch jede*r ganz unterschiedlich davon betroffen. Diese Diversität möchten wir durch eine Dokumentation der Gegenwart einfangen und für die Nachwelt erhalten.

Irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Wie dann von der „Corona-Krise“ gesprochen und über sie gedacht wird, hängt davon ab, was dann noch von ihr da ist. Ziel des coronarchivs ist es, dafür zu sorgen, dass die Überlieferung dann so vielfältig und facettenreich sein wird, wie wir und unsere Lebenssituationen im Moment. In diesem Sinne: Sharing is caring – become a part of history!“

Die Textquelle und weitere Informationen finden Sie hier.