„Die jetzige „spontane“ Digitalisierung zwingt uns mehr kollaborativ und kooperativ zu arbeiten.“
Janet Torres-Lupp ist Medienpädagogin der AWO SPI GmbH und Projektleiterin der Koordinierungsstelle Medienbildung (KSM).
„Die jetzige „spontane“ Digitalisierung zwingt uns mehr kollaborativ und kooperativ zu arbeiten.“
Janet Torres-Lupp ist Medienpädagogin der AWO SPI GmbH und Projektleiterin der Koordinierungsstelle Medienbildung (KSM).
„Die Erkenntnis, wer die eigentlich „Systemrelevanten“ sind und wer eigentlich die Gesellschaft zusammenhält, muss sich endlich in einer veränderten Ausrichtung der Sozialpolitik niederschlagen.“
Dietrich Bauer ist Direktor und Vorstand der Diakonie Sachsen und findet in seinen Antworten deutliche Worte.
Friedhelm Fürst: „Strategie für Unterstützung aller Familien dringend erforderlich, denn Familien stehen jeden Tag im Mittelpunkt.“
Anlässlich des 15. Mai, dem Internationalen Tag für Familien, fordert Friedhelm Fürst, Vorsitzender der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen – eaf Sachsen e.V., ein stringentes Unterstützungskonzept für die Vielfalt von Familien, die in Sachsen und Deutschland leben.
„In Zukunft werden wir noch mehr in Kooperationen denken und uns vernetzen, gemeinsam mit anderen kirchlichen Akteuren und auch über die Landeskirche hinaus.“
Kathrin Pflicke ist Leiterin der Kirchlichen Frauenarbeit der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Der Rogate-Gottesdienst wird am 17. Mai um 11:00 Uhr ausgestrahlt.
„Krisen können Anlass sein, Lebensentwürfe und -planungen auf den Prüfstand zu stellen.“
Steffen Blaschke ist Projektleiter Familienbildung im Internationalen Begegnungszentrum St. Marienthal.
Zu Muttertag war die Geschäftsführerin der eaf Sachsen, Eva Brackelmann, im Gespräch mit Friederike Ursprung von der RADIO PSR – Kirchenredaktion. Die Themen: Mütter sind systemrelevant & Rechtsanspruch auf Kuren.
Sie finden das Interview auf der Seite von RADIO PSR (09.05.2020: Mütter sind systemrelevant – Muttertag in Corona-Zeiten)
Die schrittweise Öffnung von Schulen ermöglicht nach und nach wieder mehr Schülern und Lehrkräften eine Rückkehr in ihren Schulalltag. Welche Herausforderungen beim Homeschooling aufgetreten sind und welche Veränderungen nach der Krise eintreten müssen, reflektiert Burkart Pilz, Mitglied des Vorstands der Evangelischen Schulstiftung.
Die Corona-Krise hat das Bildungswesen in Deutschland auf eine harte Probe für Schüler, Lehrer und Eltern gestellt. Kinder und Jugendliche haben sich nicht nur an eine neue Unterrichtsform und selbstständiges Arbeiten zuhause gewöhnen müssen, sondern auch an den Verlust eines kollektiven Miteinanders unter Schulkameraden und Freunden. “Evangelische Bildung funktioniert nicht ohne Nähe, der Gemeinschaftsaspekt ist für unser Bildungsverständnis unverzichtbar”, sagt dazu Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, Leiter des Dezernat III (Bereich Kinder, Jugend, Bildung und Diakonie) im Landeskirchenamt der Ev.-Luth. Landeskirche Sachsen. Eine Öffnung der Schulen hält auch er für richtig und notwendig, um das Familienleben zu entlasten.
Durch die schnellen Unterstützungsangebote der Schulstiftung haben die 74 evangelischen Schulen in Sachsen und deren Träger ihre Schüler mit digitalen Tools bestmöglich weiterunterrichten können. Die Krise habe aber nicht nur gezeigt, dass die Struktur und Vernetzung untereinander auf einem guten Niveau seien, sondern auch auf neue Problemfelder aufmerksam gemacht. Die Interessen von Kindern müssten gesellschaftlich und auch in der Kirche stärker vertreten werden, damit sie sich als vollwertige Mitglieder fühlen könnten, so Burkart Pilz: “Wir müssen außerdem reflektieren, was in dieser Zeit mit uns als Menschen und auch mit uns als Kirche passiert ist. Ich würde mir wünschen, dass das soziale und diakonische Lernen wieder mehr in den Vordergrund gestellt wird.”
Quelle: sachsen-fernsehen.de.
Über die Coronazeit hinaus: „ Berlin und die neuen Bundesländer sind für Finn*innen interessant. Da sehe ich viel Bedarf für finnischsprachige und finnisch-deutsche kirchliche Arbeit.“
Päivi Lukkari ist finnische Pfarrerin für die Finninnen und Finnen im Osten und der Mitte Deutschlands. In diesen beiden Regionen gibt es vier finnische Gemeinden in Berlin, Bielefeld, Dresden und Hannover. Dazu kommen die beiden Gottesdienstorte Braunschweig – als eine Außenstelle von Hannover – und Leipzig als Außenstelle von Dresden.
„Wir brauchen ein klares politisches Bekenntnis auch für die Zeit über 2020 hinaus für Angebote, die Familien beraten und unterstützen“
Friedhelm Fürst ist Vorsitzender der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen Sachsen – eaf Sachsen e.V., Kaufmännischer Vorstand der Diakonie Sachsen (i.R.) und ausgewiesender Sozialpolitischer Experte.
Das coronarchiv ist eine Intitative u. a. der Universität Hamburg: „Im coronarchiv werden Eure Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur „Corona-Krise“ gesammlt. Warum? Weil im Zuge dieser Pandemie gerade sehr viel in und um uns herum passiert – und obwohl sie uns alle angeht, ist doch jede*r ganz unterschiedlich davon betroffen. Diese Diversität möchten wir durch eine Dokumentation der Gegenwart einfangen und für die Nachwelt erhalten.
Irgendwann wird die Pandemie vorbei sein. Wie dann von der „Corona-Krise“ gesprochen und über sie gedacht wird, hängt davon ab, was dann noch von ihr da ist. Ziel des coronarchivs ist es, dafür zu sorgen, dass die Überlieferung dann so vielfältig und facettenreich sein wird, wie wir und unsere Lebenssituationen im Moment. In diesem Sinne: Sharing is caring – become a part of history!“
Die Textquelle und weitere Informationen finden Sie hier.